Wie ich in Ungnade fiel

Es war ein lauer Sommerabend. Die Vöglein zwitscherten unaufgeregt zwischen den Zweigen der Grünen Zwiebel. Hier und da ein kleines Hundegebell. Sonst nichts weiter. Blauer Himmel. Rosa Blüten. Ich so entlang. Du nebenher. Und sonst? Nichts weiter. Alltäglich und langweilig. Das Älterwerden mit jedem Schritt war deutlich zu spüren. Ich könnte die Schritte zählen. Oder ich könnte mich daran erfreuen, wie es immer wieder gelingt, so präzise einen Fuß vor den anderen zu setzten. Ich lächelte. Warum lächelst du? Ach, nichts. Ein funktionierender Körper. Was für ein Glück! Das Lächeln wurde zu einem Strahlen. Auf der anderen Seite stieg das Unverständnis. Ich meditiere. Manchen Weg geht man besser allein.

Laibach, Leben Heißt Leben