Ich sitz' in meiner Blase

und reibe mir die Nase.

Du fragst mich nach dem Sinn?

So weiß ich, dass ich bin!

Lasst uns gelühst von Dünen düsen.

Das Düsen ist der Zweck.

Der Fühlung Filsch.

Die Feilsch verraten.

So kommen wir nicht weg.

 

Der Nebenmann wohnt hier schon lange.

Ich seh ihn jeden Tag.

Bei Düsungs Düst wird mir nicht bange.

Schlägt Dülf mit jedem Schlag.

 

So düsen wir. Die Dünen glühn.

Es wüsten schwere Glieder.

Genug gedüst.

Das Dunkel heitet.

So grüßen unsre Lieder.

Nagetiere gibt es viele.

Ich seh sie meistens vor mir stehn.

Mal sind es zwölf. Mal auch nur viere.

Ich sollte besser weitergehn.

 

Nagetiere gibts ne Menge.

Das ist es, was ich nicht kapier.

Ich steh im Nagetiergedränge.

Komm ich nicht weg, dann bleib ich hier.

Das Wissen und die Macht. Der Habicht in der Nacht.

Die Katz am frühen Morgen. Die Zukunft noch verborgen.

Da steht er still, der Eine. Und mustert Sein und Seine.

Er weiß Bescheid und sieht ganz klar:

Zwei Beine.

Der Spiegel fällt.

Die Nacht ist nah.

Die Seele baumelt.

Dort im Wind.

Es ist ein Kreuz.

Die Zeit gerinnt.

 

Die Blätter rascheln.

Schnell und allein.

Ein altes Geheimnis.

Abschied muss sein.

Keine Menschen. Weit und breit.

Nur schmal und lang.

Hier geht der Ahn mit seinem Fang.

Die Beute zittert.

Nun geh!

Es wittert.

Die Beute fleht!

Der Ahn versteht. Doch muss es sein.

Der Lauf der Dinge.

Der Ahn heißt Hans. Die Beute Inge.

Der Regen fällt nach unten,

so kommt’s mir manchmal vor.

Das eben ist verschwunden,

die Tube ist ein Rohr.

 

Das Nimmermehr, das alte,

vergessen, wo es war.

Damit ich es behalte,

das trübe Auge klar.

Schreiberei und Wörterbrei.

Schrift ist doof. Ich bin dabei.

Verschreiber und Erörder.

Hier kommt der Wörder-Mörder.

Er hat dabei Metaphe. Die Wörder-Mörder Waffe.

Das find ich unerhörder. Und fühle mich gestörder.

Das Böse schwant. Das Gute entet.

Der Herbst erscheint. Das Blatt sich wentet.

Bleib doch noch hier. Nich gä nich fort.

Vom Wörder-Mörder Metaphort.

Zwei herrenlose Hunde

fahren durch die Stadt.

Fester Wille.

Sonnenbrille.

Da war die Katze platt.

Es war mal eine Rose,

die trug 'ne rote Hose.

Das passte gut zu mir.

Drum blieb ich gleich bei ihr.

Die Gitta und Risten.

Die spielen manchmal hier.

Die Guten in die Kisten.

Und oben drauf die Gier.

 

Wie sind sie brav gewesen.

Am Tage und bei Licht.

Nun liegen sie im Dunkeln.

Ertasten blinde Sicht.

 

Die Gitta und die Risten.

Die spielen rauf und runter.

Die Zeit erstarrt. Man kennt es schon.

Das Grauen so viel bunter.

Materie hat Masse,

den Geist ich nicht fasse.

Doch hat es gegeben

schon immer das Leben,

wo ich mal tue, mal lasse.

 

(Rick Lime, 2018)

Geh mal zur Renate. Die kennt ein paar Zitate.

Und mit ein paar Zitaten, da bist du gut beraten.

Die kommen immer gut.

Die machen schwer was her.

Brauchst nicht so tief zu denken, verknoten und verrenken.

Geh nur hin, es ist nicht weit.

Denn bei Renate, gibt‘s alle Zitate.

Die liegen schon bereit.

Montata, du alte Sau,

bist wieder da, so blau und grau.

 

Der Dienstütü steht vor der Tür,

ich mach ihm auf, hab nichts dafür.

 

Die Hinterherrn sind noch viel schlimmer,

ich nehm‘s gelassen, kein Gewimmer.

 

Nun wird es Nacht, doch viel zu kurz.

Sollt' ewig dauern. Shüt und Shurz.

Der Nerv und der Nervose.

Die Röse und die Rose.

 

Es blößen ohne Bloße,

Das Moos und die Mimose.

 

Es ist des Rätsels Lose,

Den Haken in die Ose!

Es ist des Baumes Specht

Im Recht.

 

Es ist des Baumes Purzel

Dessen Wurzel.

 

„Wurzelrecht und Purzelspecht!“

So sprach der Herr zu seinem Knecht.

 

Doch dem war‘s schnurzel.

Allenthalben fliegen Schwalben

Übers weite Land.

Die Tiefe meiner Sehnsucht, meine Qualen 

Sind ihnen unbekannt.

 

Da stehe ich, die alte Frau,

War einst die schöne Maid.

Und fällt mir noch 'ne Zeile ein,

Dann sag ich euch Bescheid.

Und sonst?