Das Selbst der Identität

Wenn das mit sich selbst identische Ich versucht, eine nicht mit sich selbst identische Wirklichkeit zu verstehen, und dabei scheitert, weil das mit sich selbst identische Ich dies unter der Annahme tut, dass das, was ihm als mit sich selbst identische Welt zu Verfügung steht, ein Ausschnitt aus einer mit sich selbst identischen Wirklichkeit sei, es sich tatsächlich aber, sowohl beim mit sich selbst identischen Ich, als auch beim vermeintlichen Ausschnitt aus einer mit sich selbst identischen Wirklichkeit, um ein und dasselbe mit sich selbst identische Resultat eines Prozesses handelt, der mit sich selbst identische Ergebnisse liefert, hervorgebracht durch die Aktivität des Individuums in der nicht mit sich selbst identischen Wirklichkeit und bezogen auf die nicht mit sich selbst identische Wirklichkeit, weil es eben extrem nützlich ist, um in dieser Wirklichkeit zurechtzukommen, dann sind Widersprüche zu erwarten.

 

Nun könnte das mit sich selbst identische Ich versuchen, diese Widersprüche aufzulösen, indem es sich bemüht, weiterhin ausgehend von seinem Verständnis einer mit sich selbst identischen Wirklichkeit, die Welt in so kleine mit sich selbst identische Bestandteile zu zerlegen, dass irgendwann einmal alle Widersprüche aufgelöst sein werden und es keine Rätsel mehr gibt. Und selbst wenn dieses Ziel als unerreichbar begriffen würde, so blieben doch Hoffnung und Gewissheit. Nämlich die Gewissheit, dass es gar nicht anders sein kann, denn das würde schließlich die Realität des Ich übersteigen.