Seit Aristoteles galt die Hierarchie von Stein, Pflanze, Tier und Mensch. Pflanzen besaßen demnach lediglich eine „vegetative Seele“, also die Fähigkeit zu wachsen und sich fortzupflanzen, jedoch weder Wahrnehmung noch eigentliche Intelligenz. Bewegung galt als Zeichen höherer Entwicklung; Denken wiederum wurde an ein zentrales Nervensystem gebunden. Der Beitrag stellt die Vorstellung infrage, dass es eine objektive, universelle Perspektive auf das Leben geben könne.